Slide background

Das neue ego Magazin ist da!

JETZT ONLINE LESEN...

Weihnachtliches Flair
in der Eifel

Weihnachtsmärkte / Geschenkideen /
Fledermäuse / Eifelläufer /
weihnachtliches Bilderrätsel /
Gewürzkuchen / und vieles mehr.
Slide background
Weihnachtsmärkte / Geschenkideen /
Fledermäuse / Eifelläufer /
weihnachtliches Bilderrätsel /
Gewürzkuchen / und vieles mehr...
Weihnachtliches Flair
in der Eifel

Aktuelles aus Bitburg und unserer Region...

Aktuelles aus Bitburg und unserer Region...

Aktuelle Ausgaben vom ego Magazin...

Aktuelle Ausgaben vom ego Magazin...

Kontakt

Nicole Strellen ego Magazin Bitburg

Nicole Strellen
Tel.:  06561 / 6979098
n.strellen@egomagazin.de


ego Magazin Verlag
Bitburg & Eifel
Römermauer 8, 54634 Bitburg
Fax:  06561 / 694695

Zum Kontaktformular...

Kontakt

Monika Strauch ego Magazin Bitburg

Monika Strauch
Tel.:  06561 / 940900
m.strauch@egomagazin.de


ego Magazin Verlag
Bitburg & Eifel
Römermauer 8, 54634 Bitburg
Fax:  06561 / 694695

Zum Kontaktformular...

27. Juli 2016 - Südindien

Seit über zwei Monaten lebe ich in Auroville einer spirituell ausgerichteten Gemeinschaft in Südindien.
Hier leben über 2.200 Menschen von fast 50 Nationen.

k IMG 2414 2 k RIMG1751

Das Matrimandir im Zentrum ist die Seele von Auroville.  Für mich war dieser Ort sehr wertvoll, ein Ort der Stille, Bewusstheit und Konzentration.

k IMG 2469k IMG 2583

Die Möglichkeit jeden Tag meine Konzentration und Bewusstheit zu schulen habe ich fast immer genutzt. Ich möchte hier nicht tiefer eingehen mehr Information findet Ihr im Inernet unter www.auroville.org. Ich habe bei Ambre im Green Belt (Wald) auf Nilatangam in einer einfachen Hütte gelebt.

k IMG 2496k RIMG1797k RIMG1803k RIMG1804 2k RIMG1763 2
Mit Aussendusche und Komposttoilette. Hier gibt es noch 2 Gästehäuser und 1 Capsule (Bambus/Palmen). Trinkwasser muss im Wasseraufbereitungsservice geholt werden. Dies ist in Indien Normalität für viele. Ein Hauptproblem in Indien.Die Landwirte müssen den Strom nicht bezahlen und lassen ihre Pumpen zur Bewässerung der Felder immer laufen. Damit sinkt der Grundwasserspiegel immer mehr wodurch die Brunnen kein Wasser mehr haben. Viele Bewohner können es sich nicht leisten die Brunnen tiefer zu graben. Sie haben kein Wasser mehr. Das Wasser muss an öffentlichen Stellen geholt werden oder wird mit Tankwagen angeliefert.
Nilatangam ist sehr naturverbunden gestaltet mit vielen Bäumen, Sträuchern und Pflanzen. Es gibt Pfauen, Streifenhörnchen, Skorpione, Schlangen, Fledermäuse usw.. Während ich auf Nilatangam war sind viele Früchte gereift Yak-, Chicku-, Baelfrucht, Papaya und Mangos. Bananen, Passionsfrüchte und Soursop gibt es immer frisch geerntet auf den Farmen oder der Strasse zu kaufen.

k RIMG1775 2Mit den Mitbewohnern auf Nilatangam ist von selbst eine kleine WG entstanden. Wir hatten viel Spass und Freude. Das Leben in Auroville ist westlich orientiert. Genossen habe ich die Bakery (deutsche Bäckerei) mit Kuchen wie bei Mutter/Oma und Brot wie es bei uns üblich ist. Das Angebot der Restaurants ist international. Eine schöne Abwechslung für meinen Magen und mich, beiden ist es gut bekommen.
In Auroville habe ich mir viele Gemeinschaften angesehen und viel über diese erfahren (mehr Info im Internet). Sehr viele nette und freundliche Menschen habe ich kennen gelernt und es kam zu schönen Begegnungen.

k IMG 2429Darunter auch eine Fahrradclique mit der ich früh morgens eine längere Ausfahrt machte. Auroville hat einen sehr guten Fahrradladen/ Werkstatt (Aurovelo) in der es westlich gute Ware gibt und einen guten Service. Hier habe ich mein Hinterrad neu Einspeichen lassen.
Einen Tag bevor ich Auroville verlassen wollte bekam ich in der Nacht eine Nierenkolik. Es blieb mir nichts anderes übrig als in ein indisches Krankenhaus zu gehen.In der Erstaufnahme wurde mir mit einem Schmerzmittel geholfen, was jedoch zuerst in der Krankenhausapotheke gekauft werden musste. Danach ging es zum Röntgen und Ultraschall was auch erst mal bezahlt werden musste. Gegen morgen wurde ich dann begleitet von einer Person auf eine Krankenstation gebracht, ein Saal mit 50 Betten. Es gibt Pfleger und Schwestern die jedoch nur für die medizinische Versorgung zuständig sind. Die Familie ist für den Kranken zuständig. Die Frauen schlafen auf Holzpritschen oder einfach auf dem Boden bei den Kranken auch werden viele mit Essen von der Familie versorgt weil sie sich das Krankenhausessen nicht leisten können.

k IMG 2801Das Bett zu nutzen kostet nicht viel und die Behandlung vom Arzt ist für Inder kostenlos sie müssen nur die Medikamente bezahlen. Zuerst war mir nicht so wohl mit so vielen Kranken in einem Saal. Später hatte ich mich daran gewöhnt und es war eine interessante Erfahrung die ich in den drei Tagen machte. Einige Tage blieb ich noch in Auroville um wieder zu Kräften zu kommen.Als es mir besser ging verabschiedete ich mich von lieb gewonnen Freunden auf Nilatagam und am anderen Tag ging es dann wieder auf die Straße. Die ersten Tage waren anstrengend ich hatte den ganzen Tag Gegenwind und stetig ging es leicht bergauf. Das zehrte an meinen Kräften die noch nicht voll da waren. Die wunderbare Landschaft und die himmlische Ruhe entschädigten mich.


k RIMG0003k RIMG0059
Berge, tief grüne Reisfelder und Palmplantagen. Schön wieder unterwegs zu sein. Meine ständigen Begleiter sind nun wilde Affen die überall sind. Bei einer Einladung zum Tee ließ ich mein Fahrrad bepackt vor der Tür stehen. Als ich raus kam waren Affen gerade dabei eine meiner Taschen zu durchstöbern. Sie hatten den Reisverschluss geöffnet und einige Sachen die nicht essbar waren lagen auf dem Boden. Tiefer in den Bergen leben wilde Elefanten und als ich erzählte das ich auch schon mal zelte wenn ich keine Lodge finde warnten mich die Leute vor wildlebenden Tigern in den abgeschiedenen Bergen.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok