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03. Mai, 2016 - Indien

Heiner Zimmer - Bikeroadcruiser.com
Vom Oman nach Indien habe ich keine Schiffspassage gefunden. Ich fliege von Muscat aus nach Trivandrum im Süden von Indien. Den gebuchten Flug verpasse ich da es Probleme mit dem Fahrrad gibt. Ich habe mich vorher erkundigt und lasse das Fahrrad wie gewünscht bei Cargo verpacken. Beim Einchecken passt es dann nicht senkrecht durch den Scanner.


Ich weigere mich zuerst und beschwere mich bei der Fluggesellschaft wo ich mich ja vorher erkundigt hatte was erforderlich ist. Alles hilft nichts ich muss das Fahrrad komplett auspacken das es überprüft werden kann. Dies und das wieder einpacken hinter der Kontrolle dauert zu lange und ich verpasse meinen Flug. Die Fluggesellschaft ist so kulant und bucht meinen Flug für den nächsten Tag um.
In Trivandrum am Morgen angekommen schlägt mir zuerst mal die schwüle, feuchte Hitze entgegen. Beim Auspacken und Herrichten des Fahrrades komme ich ganz schön ans Schwitzen. An Zuschauern mangelt es natürlich auch nicht. Da ich zwei Nächte nicht richtig geschlafen habe nutze ich die erst beste Gelegenheit am Strand unter Palmen zum schlafen. Gegen abend fahre ich dann bis Kovalam. Hier treffe ich in den nächsten Tagen meinen Freund Burkhard, der zur gleichen Zeit in Indien ist.

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Einige Tage verbringen wir zusammen in Kovalam, es war schön noch mal was über die Heimat zu erfahren und sich dabei erst mal an das Klima zu gewöhnen. Nun freue ich mich darauf Indien mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Küste entlang geht es nach Kollam langsam lasse ich Indien auf mich einwirken.

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Am anderen Tag geht es mit dem Boot durch die Backwaters nach Alappuzha. Ein wundervoller Tag. Vorbei an Fischerdörfern, über große Süßwasserseen und Kanäle.

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Von hier gibt es ein weiteres Boot nach Kottayam. Ich nehme es nicht da ich mir den Rest der Backwaters gerne mit dem Fahrrad ansehen möchte. Über kleine teils schlechte Strassen geht es durch große Reisfelder und wo keine Brücken über die Kanäle sind mit Fähren weiter. Einige Strassen werden erneuert. Mit Picke und Schaufel werden tiefe Gräben ausgehoben um Leitungen zu verlegen. Grober Schotter wird mit Körben heran geschaft. Der Teer wird mit kleinen Öfen am Strassenrand erhitzt und dann mit kleinen Tuktuks mit Ladefläche zur Stelle gebracht.
An diesem Tag ist mein Geburtstag. Die Landschaft und die Ruhe sind ein tolles Geschenk für mich. Ich möchte in die Berge nachMunar und suche mir hier auch kleine Nebenstrassen aus. Durch Laubwälder geht es dort hin. Es gibt erste Berührung mit wilden Affen. Gut 30 km geht es nur bergauf, auf etwa 1600m. Um Munar gibt es einige reizvolle Naturschutzgebiete die ich mit dem Fahrrad ohne Gepäck erkunde.

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Hauptsächlich wird hier Tee angebaut. Einmalig so wie der Weinanbau an der Mosel. Einige Tage verbringe ich hier bevor es dann durch eine herrliche Landschaft mit einem dauernden Rauf und Runter durch die Berge geht. In diesem Teil gibt es wilde Elefanten und abends werden einige Strassen gesperrt damit Mensch und Tier keinen schaden nimmt. Leider habe ich keine wilden Elefanten zu Gesicht bekommen. In diesem Gebiet wird Kardamom angebaut und es gibt viele Bäume wo Rubber(Gummi) gewonnen wird. Nach den Bergen gibt es eine atemberaubende Abfahrt von mehr als 30 km ins Tal.

Seit mehr als einer Woche habe ich ein Problem mit meinem Hinterrad. Eine Speiche nach der Andern bricht. Das macht so keinen Spass mehr.

Ich verlasse Kerala und bin nun in Tamil Nadu unterwegs. Hier gibt es mehr Armut. Die Häuser sind ärmlicher die Strassen werden schlechter und die Armut ist spürbar. Die Menschen leben in kleinen Hütten die aus  Palmzweigen gebaut wurden, oft nicht größer als ein Zimmer. Oft begegnen mir morgens Frauen die Wasser in Krügen für den Tag holen.

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In Indien esse ich wieder mehr vegetarisch. Besonders mag ich die frisch gepressten Fruchtsäfte (Mango,Ananas, Fruitmix usw.)die es überall gibt. Über Madurai zur Ostküste hin bevorzuge ich wieder die kleinen Nebenstrassen. Die Landschaft ist beeindruckend. Hier wird hauptsächlich Landwirtschaft bedrieben. Kokospalmplantagen, Reis-, Gemüseanbau und an der Küste Fischerei. Mandurai und viele andere Städte mit ihren großen Tempeln schaue ich mir an. Besuche einige Tempelfeste. Es gibt viele Religionen in diesem Land  Hindus, Moslems und Christen.

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In den Städten ist es sehr chaotisch und laut. Es gibt keine Bürgersteige, alles tummelt sich in Massen auf der Strasse  kreuz und quer mit viel Gehupe. Vorrang hat der Stärkere. Nach einigen Tagen erreiche ich eines meiner Traumziele Auroville eine große Gemeinschaft in Indien. Hier miete ich mir eine Hütte und werde etwas länger bleiben.

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