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31. Oktober 2015 - Die Türkei

Die Türkei ist abwechslungsreich. Ich fahre auf einer Hochebene von 800 – 1000m. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt. Viel saftiges kräftiges Grün begleitet mich .

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Viehzucht Kühe, Schafe, Ziegen. Anbau von Kartoffeln, Zwiebeln und Reis. Später kommen die Haselnüsse. Viele Produkte werden von den Bauern an der Straße verkauft. Oft bekomme ich hier auch was geschenkt und es kommt zu herzlichen Begegnungen. In den Flusstälern gibt es saftige Wiesen und viele Bäume. Dieses saftige Grün habe ich lange nicht mehr gesehen. Ich erfreue mich daran und atme kräftig durch.

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Die Bergdörfer sind anders. Es gibt viele alte Holzhäuser. Oft hängen diese an den steilen Hängen. An einigen Tagen kommt zu den Bergen noch ein heftiger Gegenwind der es anstrengend macht. In Tosja werden wir von Erol und seiner Frau zum Cay, Abendessen und Plaudern eingeladen.Übersetzung geht übers Telefon mit dem Sohn der Englisch spricht und Verwandten in Deutschland.Ich lerne wie Sonnenblumenkerne mit einer Hand im Mund geöffnet werden. Beim Abschied erfahre ich neues über die Kultur in diesem Land. Die Frau von Erol gibt Patrick und mir keine Hand. Das gehört zum Umgang mit Männern.

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Die Straße schlängelt sich durch die Berge manchmal gibt es auch längere Abfahrten (bis zu 10km). Es wird langsam kühler und regnet öfter was wohl auch an der Höhe liegt. Mein Tacho hat die 5000km überschritten.

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Am 1.Oktober ist Patricks Geburtstag und wir wollten dies mit einem Besuch in einem Haman feiern. In Osmanik wo wir uns befanden gab es jedoch keins. Wir kaufen ein und feiern so den Geburtstag. Auf dem weiteren Weg kommen wir durch Havza.

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Hier gibt es eine Thermalquelle. Es ist erst Mittagszeit. Spontan entscheiden wir uns ein Hotel zu suchen mit einem Haman und Thermalquelle. Wir machen 2 Tage Pause und entspannen. Uns beiden hat das gut getan und wir sind uns einig das wir uns so was einmal im Monat leisten werden.

Nun geht es abwärts nach Samsun am Schwarzen Meer.

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Es ist die erste Woche Oktober und die Temperatur am Tag erreicht hier wieder um die 30°. Auf der vielbefahrenen Küstenstraße geht es nun durch einige Tunnel, die für Fahrradfahrer nicht ungefährlich sind. Eine andere Straße gibt es leider nicht. Hinter Ünye führt die Fernstraße ins Landesinnere. Ich entscheide mich für die alte Küstenstraße. Ein Umweg von gut 20km,  der sich auf jeden Fall gelohnt hat.

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Wenig Verkehr und tolle Ausblicke aufs Meer. Immer habe ich links das Meer in greifbarer Nähe und rechts die steilen Hänge. An einem Freitag in Ordu gerate ich vor einer Moschee ins Freitags Mittags Gebet.

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Ich sitze mit Patrick auf dem Vorplatz bei einem Cay. Immer mehr Männer kommen, mit Anzug und Schlips, Polizisten in Uniform. Sie haben Teppiche dabei und sitzen auf dem Boden. Der Platz wird voller und voller. Das Gebet beginnt alle knien auf dem Boden oder Rasen. 350 km geht es nun am Meer entlang.

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Hier wird auf jedem freien Meter Cay angebaut.

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Das Grün der Caypflanze sticht durch ihre intensive Farbe ins Auge. Die steilen Hänge erinnern mich an die Küste der Cinque Terre in Italien. In den Gärten werden Feigen, Granatäpfel und die ersten Mandarinen geerntet. Die Mandarinen sind hier grün und schmecken vorzüglich.

In Trabzon beantrage ich mein Visum für den Iran das ich in 4 Tagen abholen kann.

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In der Wartezeit besuche ich meinen früheren Mitfahrer Hans in Batumi, der einen Unfall hatte und sich die Schulter gebrochen hat. Er muss nach hause fliegen.

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Ich besuche das Sumela Kloster, was leider in Nebel eingehüllt war. Es war ein schöner Ausflug in die Berge mit einer Wanderung verbunden.

Meine Route geht nun über Georgien, Armenien in den Iran. Durch die politische Lage in der südost Türkei habe ich mich entschieden nicht über Van zu fahren. Auf dem Weg nach Batumi beim suchen eines Zeltplatzes finde ich eine Nebenstraße und einen kleinen Strand mit Strandbude, die eine Veranda hat.

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Diese wird mein Nachtlager. Ich suche Holz und mache mit Patrick beim Sonnenuntergang ein Lagerfeuer am Strand. Bei Sarpi geht es über die Grenze nach Georgien.

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